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Infektionen


Kolpitis

achtungAls Vaginitis oder Kolpitis bezeichnet man eine Entzündung der Scheide.
Ich warne vor einer Selbstbehandlung ohne mikroskopische Scheidensekretuntersuchung
. Die Beschwerden sind bei vielen Keimen sehr ähnlich, die richtige Behandlung aber sehr unterschiedlich!

Formen:

Dysbiose: Wenn ein Ungleichgewicht der Häufigkeit von einzelnen Keimen in der Scheide vorhanden ist, jedoch keine Zeichen der Infektion vorliegen, spricht man von einer Dysbiose. Diese kann sehr wohl zu einer Infektion ausarten.

Primäre Kolpitis: Diese liegt dann vor, wenn eine erhebliche Menge an Keimen in die Scheide gelangt und dort das vorhandene Keimgleichgewicht stört. Infolgedessen kommt es zu einer Entzündung der Scheidenschleimhaut.
img100661Sekundäre Kolpitis: Wenn das Milieu in der Scheide gestört ist und sich auf Basis dieser Störung eine Infektion bildet, spricht man von einer Sekundären Kolpitis.

Atrophische Kolpitis oder Kolpitis senilis: Sonderform der Sekundären Kolpitis. Infolge des Wegfalls der Hormonproduktion (hier speziell Östrogen) nach dem Wechsel kommt es zu einer verminderten lokalen Abwehr gegenüber Bakterien oder Pilzen. Dies kann zu häufigeren Infektionen der Scheide führen.

Nichtentzündliche Scheideninfektionen: Dazu gehören Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) oder anderen Viren wie beispielsweise eine Infektion mit dem Herpes-Simplex-Virus 2 (Herpes genitalis).

Erreger:

Meistens liegt eine Mischform verschiedener Erreger vor. Trotzdem gibt es eine Häufigkeitsverteilung.

Häufigster gefundener Keim ist Gardnerella vaginalis (40% der Fälle). Die Kolpitiden, die u.a. durch Gardnerella - meist handelt es sich um eine Mischflora - verursacht sind, werden als bakterielle Vaginosen bezeichnet.
An zweiter Stelle stehen mit 20 % der Häufigkeit diverse Pilze. Sie sind ebenfalls im Scheidenabstrich sichtbar.
Sehr häufig finde ich auch Trichomonas vaginalis, der im Nativpräparat unter dem Mikroskop lebendig (ein bewegliches Geißeltierchen) zu sehen ist. Der Muttermund erscheint fleckig.
Chlamydien sind bei der sexuell aktiven Frau ebenfalls relativ häufig.
Die restlichen Infektionen verteilen sich auf Streptokokken, Ureaplasma urealyticum, Mycoplasmen und Mischinfektionen aller genannten Möglichkeiten.

Ein Sonderfall sind die HPV Infektionen. Auch HPV wird durch Geschlechtsverkehr übertragen.
Die Untergruppen 6 und 11 erzeugen die Condylomata acuminata (Feigwarzen), das sind kleine, spitze, harte Warzen, die manchmal in großer Zahl und immer wieder auftreten können.
Herpes simplex Typ II kann außen an der Schamgegend, aber auch in der Scheide auftreten. Er zeigt kleine, juckende Bläschen und wird Herpes genitalis genannt.

Symptome:

cluecell 200Die Symptome hängen von der Art der Infektion ab.

Aminkolpitis: Bei einer klassischen Infektion mit dem häufigsten Keim Gardnerella vaginalis klagen die Patientinnen über Missempfinden und verstärktes Nässegefühl in der Scheide oder einen gräulichen bis gelblichen Ausfluss mit Fischgeruch (Amingeruch) im Falle einer bakteriellen Vaginose, welcher sich insbesondere nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verstärken kann (aufgrund des alkalischen Prostatasekrets).

Bei einer einfachen bakteriellen Infektion liegt meistens ebenfalls ein Missempfinden, Schmerzen beim Verkehr und reichlich, häufig gelblich-grüner Ausfluss vor. Klarheit bringt wieder die mikroskopische Beurteilung des Scheidensekrets. Oft ist es auch notwendig, eine Bakterienkultur anzulegen, um Klarheit über die Art des Erregers zu erlangen.

Bei einer Infektion mit Trichomonaden ist der Ausfluss häufig gelblich-grünlich, schaumig, die Frauen spüren ein erhebliches Brennen in der Scheide.

Bei einer Pilzinfektion ist der Ausfluss häufig krümelig, gerucharm und weiß-gelblich. Das Leitsymptom ist meistens der z.T. unerträgliche Juckreiz. Sehr oft findet man auch eine Pilzinfektion des Afters, die auch gezielt behandelt werden muss, weil es sonst immer wieder zu Infektionen der Scheide kommt.

Bei einer Chlamydien- oder Mykoplasmeninfektion ist der Ausfluss meistens (wenn überhaupt verändert) weißlich-glasig, geruchlos. Die Beschwerden sind vielfältig und nicht für irgendeine Infektion typisch.

Bei einer Infektion mit Herpesviren treten kleine gruppierte Bläschen am Scheideneingang auf. Diese verursachen häufig bereits vor dem sichtbar werden stechende Schmerzen oder starkes Brennen.

Dazu kann bei allen Infektionen Juckreiz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen.

Eine Infektion mit HPV verursacht nur Symptome, wenn es sich um eine Infektion der Viren handelt, welche die Kondylome verursachen. Diese können nach einer gewissen Zeit der Infektion auftreten und verursachen manchmal vor dem sichtbar werden nicht sicher einzuordnende ziehende und stechende Beschwerden an dem Ort, an dem später die Kondylome auftreten.

Diagnostik:

herpes-simplex-virusEine Messung des pH-Wertes ergibt fast immer Werte im alkalischen Bereich; d.h. einen pH>5,5. In diesem pH-Bereich können die für die normale Abwehrleistung der Scheide so wichtigen Milchsäurebakterien = Döderleinbakterien nicht leben. Damit ist eine Störung der normalen Besiedelung schon sicher.

Die Basisdiagnostik umfasst einen Abstrich für die mikroskopische Untersuchung des Scheidensekretes. Durch diesen kann bereits direkt eine Entzündung durch Bakterien, Pilze, Trichomonaden und speziell Gardnerella vaginalis unterschieden werden.
Eine Herpes-Infektion wird fast immer durch eine Blickdiagnose gestellt.
Eine Chlamydieninfektion wird durch einen speziellen Abstrich festgestellt.
Eine HPV-Infektion erkennt man an den Kondylomen. Mittlerweile gibt es aber auch hierfür aussagefähige Labortests. Ein positives oder negatives Ergebnis hat z.Zt. keine Auswirkung auf die Behandlung, weil momentan als einziges wirlsames Medikament nur Imiquomid zur Verfügung steht. Es ermöglicht jedoch eine Eingruppierung der Patientin. Bei "high risk" HPV-Infektionen erfolgt eine Nachuntersuchung engmaschiger.

Therapie:
Ich warne nochmals vor unkontrollierter Selbstbehandlung! Auch die Abgabe von Medikamenten ohne Rezept durch die Apotheke garantiert nicht die Richtigkeit der Therapie!

Bakterieller Infekt:
Hier kommt man um den Einsatz von Antibiotika selten herum. Bei Trichomonaden ist eine Partnerbehandlung Zwang.

Pilzinfekt:
Lokal wirksame Mittel gegen einen Pilzinfekt. Meistens finden so genannte Kombipräparate Anwendung: Zäpfchen für die Scheide und eine Creme für den Intimbereich.
Standard ist eine Behandlung über mindestens drei Tage. Partnerbehandlung nicht unbedingt notwendig, außer bei Beschwerden oder anhaltendem Infekt ohne Besserung. Lokale Pilzmittel haben in der Schwangerschaft keine Einfluss auf das Baby!
Wichtig: bei Pilzinfektionen unbedingt den Zuckerkonsum weitgehend einstellen! „Süß“ essen fördert Pilzinfektionen!

Herpesinfektion:
Bei ganz frischen Bläschen entweder lokal mit einer Creme oder als Tabletten eine Behandlung mit einem so genannten Virustatikum, einem Mittel, welches die Vermehrung des Virus stoppt. Eine Beispiel ist Acyclovir.
Bei in Abheilung begriffenem Infekt nur lokale Desinfektion um einen Zweitinfekt mit Bakterien oder Pilzen zu vermeiden.


Endometritis

Die Endometritis ist eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).

Diese Entzündung tritt außerhalb des Wochenbettes nur selten auf. Bei den Erregern handelt es sich in der Regel um aus der Vagina verschleppte bzw. aufgestiegene Bakterien.

In der Regel haben die Patientinnen anfangs einen lokalisierten Druckschmerz des Uterus in Kombination mit Blutungen und oft auch Fieber. Bei Übergreifen der Entzündung auf die Adnexe treten starke Schmerzen und hohes Fieber auf.

In der Regel wird die Entzündung mit Breitbandantibiotika behandelt.


Adnexitis

Bei der Adnexitis handelt es sich um eine Entzündung der so genannten Adnexe. In der Regel wird der Begriff in der Gynäkologie verwendet und beschreibt die Kombination der Entzündung von Eileiter und des Eierstocks. Deshalb auch die landläufige Bezeichnung „Eierstockentzündung“.

Eine Adnexitis kann einseitig und beidseitig auftreten. Die akute Adnexitis ist mit deutlichen Schmerzen im Bereich des Unterbauchs verbunden. Heilt die akute Entzündung nicht aus oder führt die Ausheilung zu Narbenbildung und Verwachsungen, können jahrelang Beschwerden auftreten.

Aus der akuten ist dann eine chronische Adnexitis geworden. Es kommt immer wieder zu Schmerzen im Unterbauch oder Rücken, insbesondere beim Geschlechtsverkehr oder bei der Regelblutung.
Auch Verstopfung oder generelle Minderung der Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit kann die Folge sein.
Chronische Adnexitiden machen aber oft auch nur wenige Symptome, können jedoch Ursache für eine chronische Unfruchtbarkeit sein.

Das Erreger-Spektrum (Streptokokken, Mycoplasmen, Gonokokken, Klebsiellen u.a.) kann groß sein, häufig sind aber Infektionen durch Chlamydien zu finden.

Festgestellt wird die Adnexitis durch eine gynäkologische Untersuchung. Manchmal ist zur Klärung der Beschwerden aber auch eine Bauchspiegelung notwendig.

Behandelt wird mit Antibiotika und Entzündungshemmern.